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Die Familie

Bis jetzt dachte ich immer das man die Familie schätzen sollte. Denn immer hin ist sie von der Geburt an da, zumindest bei den Meisten. Nicht jede Familie ist perfekt. Meine besteht aus lauter Einzelteilen ohne einen wirklichen Zusammenhang. Gesehen habe ich dieses mal wieder am Sterbebett meines Opas letzten Donnerstag. Meine Oma, meine Mum und meine zwei Tanten saßen stumm an seinem Bett. Meine Oma hielt es alleine für daneben (von ihr auch so bezeichnet), wenn man weint. Warum sollte man das nicht dürfen? Warum sollte man einen Menschen nicht mit liebe Worte begleiten? Gefühle zeigen sollte doch kein Tabu sein. Die permanente Stille ist doch bestimmt auch nicht für den Sterbenden toll. Ich wäre erleichterter darüber die Stimmen meiner Familie oder meiner geliebten Menschen zu hören, wenn ich meine letzten Stunden oder Minuten vor mir habe und ich dieses auch merken würde. 

 Doch was macht meine Familie? Sie bleibt gefühlskalt, bis sein Herz wirklich aufgehört hat zu schlagen. Nicht mal ein "Ich habe dich lieb" kam meiner Tante noch meiner Oma über die Lippen. Jeder Mensch geht mit Schmerz anders um. Ich habe die Stille nicht ausgehalten und habe zwischenzeitlich den Raum verlassen, was natürlich auch unhöflich zu sein schien. Vielleicht sehe ich es in ein paar Jahren anders. Wer weiß das schon. 

 Ich werde meinen wichtigsten Menschen in meinem Leben erstmal sagen wie sehr ich sie liebe und wie wichtig sie mir sind. Immerhin kann das Leben doch schneller vorbei sein als gedacht. Da möchte ich mir sicher sei, das sie es wissen.

Also, Carpe Noctem, lasst es euch gut gehen, bis die Tage

4.5.13 22:48


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Das Umfeld

Kann man ohne eine Maske in der heutigen Gesellschaft leben? Mal in ernst. Das Umfeld zeigt uns was sie sehen wollen. Und was machen wir automatisch? Wir versuchen genau das darzustellen. Kann man den Zwängen entfliehen? Wenn man Kind ist und man geht in die Kita, ist es egal ob die Haare rot sind oder die Hautfarbe dunkel. Da sieht keiner auf Marken. Statussymbole sind irrelevant. Auch was die Eltern von einem selbst sind interessiert kein anderes Kind. Man mag sich wegen des Charakters. Wegen der unbewussten Ehrlichkeit. Warum kann man dieses nicht im weiteren Leben beibehalten? Warum versucht man immer besser, toller, schöner zu sein als alle Anderen? Wäre es nicht besser sich so zu lieben wie man ist?Ich denke im heutigen Weltbild wird eine Entwicklung der Person selbst in allen Charakterzügen unterdrückt. Kinder müssen ab einen gewissen Alter zur Schule und lernen. Ich habe nichts gegen das Lernen. Lernen ist vernünftig und gut. Wissbegier und Neugier sollte jeder Mensch haben; davon mal ganz abgesehen. Nur irgendwann muss man funktionieren. Man muss Leistung zeigen ohne testen und probieren zu können, was ein liegt und woran das Herz hängt. Spätestens nach dem Abitur muss man wissen, was das Rechte sei. Doch wer weiß das schon? Wieviele sind sich wirklich sicher? Ich wusste es nicht und habe das falsche gewählt. Hätte ich das früher nicht schon feststellen können, wenn ich die Zeit zum Probieren gehabt hätte? Jeder macht letztendlich irgendwas, doch wieviele sind heut zu Tage noch mit Leidenschaft dabei? Es werden wohl nicht mehr viele sein. Und warum? Weil die Erwartungen des Umfeldes erfüllt werden wollen. Und wenn es die von Mama und Papa sind.

Wieviele Menschen kennen ein wirklich? Kann ein Mensch ein kennen, wenn man selbst nicht mal ehrlich zu sich selbst sein kann? Wieviele hören noch auf ihr Herz und machen das was sie wirklich aus voller Liebe wollen. Ich hoffe ich finde meinen Weg und kann meinem Kind ermöglichen alles zu probieren und zu testen. Auch als Erwachsener noch ein Kind zu sein. Denn Albern sein und Quatsch zu machen ist wichtig. Es macht das Leben auf jeden Fall schöner ♥

3.4.13 22:11


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